Wir verschaffen Durchblick und gestalten Zukunft von geschäftskritischen Softwaresystemen.

Case Study

Schweizer Reisekasse - Reka

Software auf IBM i ist nicht nur unverwüstlich, sondern auch zukunftsfähig!

PKS hatte mit dem IBM i Software Assessment das richtige Instrument im Angebot, um unsere umfangreichen IBM i Kernapplikationen angesichts der nächsten Strategieperiode auf ihre Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen – und diese zu bestätigen. Außerdem besitzt PKS die Ressourcen und die Skills, um uns als Entwicklungspartner in diese Zukunft zu begleiten.

Das Unternehmen

Die Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft ist ein modernes, solides Unternehmen mit einem sozialtouristischen Non-Profit-Auftrag. Sie will einer größtmöglichen Zahl von Familien in der Schweiz Ferien und Freizeit ermöglichen. Mit ihren beiden Geschäftsfeldern Reka-Geld und Reka-Ferien betreibt sie einen für die Schweiz einzigartigen Produktemix.

Der „Reka-Check“ und seine bargeldlose Anwendung, die „Reka-Card“, sind die bei Unternehmen beliebteste Lohnnebenleistung der Schweiz. Diese ist international einzigartig. Im Geschäftsfeld Reka-Ferien ist Reka unbestritten DIE Familienferienanbieterin der Schweiz und gleichzeitig die zweitgrößte Anbieterin von Ferienwohnungen im Land. Als Non-Profit-Unternehmung verbilligt Reka ihre Geld- und Ferien-Leistungen und gibt Gewinne vollumfänglich an ihre Kunden weiter. Das Unternehmensmodell basiert auf einer engen Partnerschaft mit Unternehmen und Verbänden sowie einer hohen Vernetzung innerhalb der Schweizer Wirtschaft.

Rückblick

Für die zentralen Geschäftsbereiche (Geld und Ferien) betreibt das Unternehmen seit über 25 Jahren RPG-Anwendungen, die sich ursprünglich im MOVEX-Standard bewegten, im Laufe der Jahre aber individuell an die Reka-Bedürfnisse angepasst wurden. Reka-Geld und Reka-Ferien tragen als zentrale ERP-Systeme zum reibungslosen Geschäftsbetrieb der Reka bei, sind jedoch in eine komplexe Landschaft von Umsystemen in Java und .NET eingebettet, die Bereiche wie Online-Portal, CRM-Systeme, Produktionssysteme u.v.m. abdecken.
 
Die Pflege der RPG-Systeme übernimmt seit vielen Jahren das Softwarehaus Examine, ein erfahrener Player im MOVEX Umfeld und verantwortlich für alle Reka-spezifischen Anpassungen.



Da aufgrund der agilen Geschäftsentwicklung der Reka auch in Zukunft ein starker Anpassungsbedarf an den ERP-Systemen zu erwarten ist und gleichzeitig ein Generationswechsel im Examine-Team bevorsteht, standen Geschäftsführung und IT-Leitung im Jahr 2016 vor drängenden Fragen:

Image

Wie zukunftsfähig

und wartungsfreundlich sind die auf IBM i basierten Kernsysteme?

Wie können die Vorteile

das bei Examine liegende Wissen über die Individualsysteme auch auf
zusätzliche Software-Analysten und Programmierer zu transferieren?

Wie kann

eine risikoarme und innovative Weiterentwicklung von Reka-Geld und Reka-Ferien organisatorisch und fachlich abgebildet werden?

Einblick

Reka entschied sich, mit diesen Fragen auf die PKS zuzugehen und ein Software Assessment durchführen zu lassen. Das Software Assessment hatte folgende Bestandteile:

Virtueller Cleanup der Anwendungen zur Eliminierung von totem Code bzw. nicht mehr genutzten Funktionen

Trendcheck und Code-Screening der Anwendungen:

  • Technischer Zustand der Sourcen (Wartbarkeit) und Potenziale
  • Möglichkeiten, neue Technologien zu nutzen (Zukunftsfähigkeit)
  • Möglichkeiten, die Betreuung und Weiterentwicklung der Anwendung auf einen weiteren externen Partner zu übertragen
Assessment des Entwicklerteams und der Entwicklungsprozesse
Ausarbeitung einer Umsetzungsroadmap für die Modernisierung sowie für das zukünftige Application Management

Ziel war es, Empfehlungen herauszuarbeiten, die sich daran orientieren, dass die Reka auch zukünftig mit stabilen, wartungsfreundlichen und innovativen Kernsystemen erfolgreich im Markt agieren kann.
 
Das Assessment kam zu dem Ergebnis, dass sich die Anwendungen Geld und Ferien insgesamt in einem guten bis sehr guten Zustand befinden und als valide Basis für die Zukunft weiter genutzt werden können. Aufgrund der guten Grundstruktur der Software konnte auch attestiert werden, dass die Einbindung zusätzlicher Entwicklerressourcen möglich ist. Im Bereich „Bedienoberflächen“ wurde festgestellt, dass durch den Umstieg auf eine ergonomische und moderne Weboberfläche die Anwenderzufriedenheit bei jungen Mitarbeitern erhöht sowie die Nutzungseffizienz gesteigert werden könnte.
 
Aufgrund der kompetenten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen des Assessments entschied sich das Reka-Management dafür, PKS als Partner für die kurzfristige Umsetzung der empfohlenen Modernisierungsmaßnahmen und langfristig für das Application Management unter Vertrag zu nehmen.
 

Hierfür wurde im Rahmen einer mehrmonatigen Knowhow-Transferphase und mittels dem Code-Analyse-Werkzeug eXplain bei PKS ein Entwicklerteam von 3 Mitarbeitern aufgebaut. Die PKS Entwickler sind heute voll in die Zusammenarbeit mit den Reka-Fachbereichen integriert und arbeiten auch mit den anderen Reka-Software-Dienstleistern nahtlos zusammen. PKS übernahm dabei bereits nach wenigen Wochen die Implementierung von Code-Changes und innerhalb weniger Monate auch die Verantwortung für die fachliche Spezifikation direkt mit dem Fachbereich.
 
Am Ende entstand für Reka ein ganzheitliches Betriebs- und Entwicklungskonzept, das die Weiternutzung der
bewährten RPG-Kernsysteme sicherstellt, den Entwicklerengpass eliminiert, kürzere Implementierungszeiten
ermöglicht und somit betriebswirtschaftlich wertvolle Aspekte der Investitions- und Zukunftssicherheit garantiert.

Einblick

Vor diesem Hintergrund entschieden sich Inhaber, Geschäftsführer und IT-Leiter für eine Zusammenarbeit mit der PKS Software GmbH:

Im Rahmen eines mehrmonatigen Assessments unter Federführung von PKS wurde die Kernanwendung in allen Bereichen auf den Prüfstand gestellt; angefangen bei der Abbildung der Prozesse über die Technologie, den Source Code und den Wartungsaufwand bis hin zu den Entwicklungsmethoden und den Qualifikationen der Entwickler. Das Gutachten ergab, dass eine Modernisierung der Altanwendung viel einfacher und günstiger zu realisieren war als eine Neuentwicklung. Denn die Ermittlungen zeigten, dass die eigenentwickelte Software einen hohen Wert besaß, der mit 1,6 Mio. Euro beziffert wurde. Heißt: Hätte man eine neue Software mit derselben Funktionalität schreiben wollen, wären ca. 1,6 Mio. Euro allein an Programmierkosten angefallen – Spezifikationen noch nicht eingerechnet.

Nach der ausführlichen Evaluierung der Schadenregulierungs-Software im Herbst 2015 und der Erstellung einer Modernisierungs-Roadmap gaben die Eigentümer im Mai 2016 das Startsignal für das Modernisierungsprojekt.

Das Projekt wurde in mehrere Schritte unterteilt, den zentralen Bestandteil bildete die Implementierung einer elektronischen Schadensakte anstelle papierbasierter Prozesse. Zudem wurde von PKS eine Weboberfläche für das komplette System auf Basis der eXcite-Technologie bereitgestellt und ein Abfrage-/BI-Tool auf Basis von Valence implementiert.

Fazit

Durch die Zusammenarbeit mit PKS ist es der Reka gelungen, das Entwicklerteam zukunftsfähig aufzustellen und Knowhow-Monopole aufzubrechen. Innerhalb weniger Monate und mit der Expertise aus zahlreichen Softwareprojekten konnte die PKS für Reka Klarheit und Sicherheit über den zukünftigen Betrieb der RPG-Kernsysteme schaffen. PKS unterstützte bei der Bewertung technischer Handlungsfelder sowie bei der Einführung von Entwicklungswerkzeugen (eXplain). Besonders wertvoll waren die Flexibilität und die Knowhow-Vielfalt der PKS-Entwickler sowie das „richtige Händchen“ für den Faktor Mensch beim Knowhow-Transfer vom bisherigen Kernteam auf die PKS.

Die Einarbeitung des PKS Teams in die Businessprozesse der Reka gelang aufgrund der äußerst kollegialen und zielführenden Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Teams der Reka, Examine und PKS optimal. Bemerkenswert war, dass alle Teams voneinander lernen wollten – so konnte sehr schnell ein Entwicklungsprozess etabliert werden, der heute über die verschiedenen Standorte hinweg eine maximal effiziente Zusammenarbeit ermöglicht.

Fazit

Mit dem IBM i Software-Assessment ist es der AVUS gelungen, innerhalb weniger Monate Klarheit über Inhalt sowie Gestaltung und Strukturierung der Software-Strategie zu erarbeiten. PKS konnte der AVUS durch die Unterstützung bei der Bewertung technischer Handlungsfelder sowie insbesondere auch bei der Erarbeitung der notwendigen organisatorischen Maßnahmen wertvolle Impulse geben. Besonders wertvoll war die an das Assessment anschließende Umsetzungsunterstützung durch einen erfahrenen PKS-Projektleiter sowie die Bereitstellung der notwendigen Entwicklerkapazitäten, die das nur 3-köpfige Entwicklerteam der AVUS unterstützten und fachlich erweiterten.

Dank unserer langjährigen Expertise in komplexen Software-Projekten konnten wir allen Anforderungen gerecht werden und die Projektziele des Kunden in Time & Budget erreichen.

Ausblick

Dank der Erweiterung der Entwicklerkapazitäten und der nahtlosen Integration der PKS in den Anforderungs-,
Entwicklungs-, Deployment- und Betriebszyklus der Reka kann das Unternehmen fachliche Anforderungen zukünftig schneller und flexibler implementieren.
Daher wird in die Ausbildung junger Entwickler sowohl in Eigenregie als auch über die iCademy von PKS investiert.

Ausblick

Durch die Umsetzung der Modernisierungsroadmap ist es der AVUS gelungen, ihre Wettbewerbsvorteile zu stärken und für die Zukunft abzusichern. So können dank der Individualsoftware mit einzelnen Kunden sehr unterschiedliche Service Level Agreements vereinbart und umgesetzt werden. Im weiteren Verlauf gilt es nun, auch das Entwicklerteam erfolgreich durch den Generationswechsel zu begleiten.

Daher wird in die Ausbildung junger Entwickler sowohl in
Eigenregie als auch über die iCademy von PKS investiert. In einem halben Jahr kann man dort die wesentlichen Schritte auf dem System erlernen.

Vorteile auf einen Blick

Eliminierung von Knowhow-Monopolen und Auflösung des Generationsproblems im Entwicklerteam
Absicherung des bisherigen Invests in die Individualsoftware durch Bereitstellung eines zukunftsfähigen und flexiblen Entwicklungs- und Betriebskonzepts
Zugriff auf Knowhow zu Lösungen und Softwarearchitekturen, die sich am Puls der Zeit orientieren und dem Reka-Anspruch an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht werden

Tools / Verfahren

  • IBM i Software Assessment
  • Roadmap-Erstellung
  • eXplain
  • RDi
  • RPG, CL, Java
  • Software-Tage

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