Schnell und trittsicher nach Java:
RPG-Entwickler wählen IBM EGL
(Referenzbericht SYNCHRON GmbH)
Das Unternehmen
Die SYNCHRON GmbH ist seit über 20 Jahren DV-Dienstleister
und ansässig in Stuttgart-Vaihingen. Als
Tochtergesellschaft der Friedrich Scharr KG entwickelt das Unternehmen Lösungen für den Mineralölhandel und Integrationssoftware
für Buchhaltungs-, Personal- und Archivsysteme.
Außerdem betreibt es ein ASP Rechenzentrum.
Insgesamt 12 Entwickler pflegen und
erweitern die Anwendungen auf der System i Plattform.
Die Herausforderung
SYNCHRON brauchte ein passgenaues Entwicklungswerkzeug
für ihre Software auf System i.
Dieses Werkzeug sollte:
- Mit möglichst geringem Aufwand die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit erweitern.
- Neuentwicklungen ermöglichen, aber auch bestehende RPG-Anwendungen weiterführen und integrieren.
- Die Stärken des System i optimal nutzen, aber auch neue Technologien unterstützen – wie das Einbinden von WebServices und das Erzeugen von Browser-Frontends.
- Die Entwicklungsmannschaft zu neuen Höchstleistungen anspornen.
Das Management präferierte auf jeden Fall eine Eigenentwicklung
vor einem Standardsystem. Dabei überwog der
Vorteil der Unabhängigkeit, den eine Eigenentwicklung zweifelsohne bietet.
Die Entscheidung
SYNCHRON sichtete das Angebot und installierte einige
Testversionen von favorisierten Tools. Schließlich entschied
man sich für EGL (Enterprise Generation Language)
von IBM und eine Generierung nach JAVA. Als Partner
für den Gang in die Zukunft wählte SYNCHRON das Haus
PKS.
Das Fundament
Wer eine gewachsene Applikationslandschaft modernisieren
will, muss zuerst die existierenden Anwendungen
absichern und sinnvoll strukturieren. Daher wollte man bei
der SYNCHRON die Vorgehensweise genau festlegen und
für alle transparent machen.
PKS unterstützte diesen Findungsprozess mit entsprechenden
Workshops und Prototypen. So ließ sich schnell
bestimmen, wie man künftige Anforderungen aus den
Fachbereichen erfüllen wird.
Parallel dazu musste natürlich das Entwicklerteam auf
EGL geschult werden. Da diese Sprache leicht von jedem
Entwickler erlernt werden kann, reichte ein Inhouse-Kurs
von einer Woche, um das nötige Basis-Wissen zu vermitteln.
Danach konnten die Entwickler ihre Einarbeitung
selbstständig fortsetzen. PKS begleitete diesen Prozess
weiterhin durch Coaching-Workshops. Hier besprach man
zeitnah konkrete und individuelle Fragen aus den laufenden
EGL-Projekten und fand gemeinsam die passende
Lösung.
SYNCHRON entschied sich außerdem für das Basis EGLFramework
der PKS. Dieses Framework bietet ein Grundlayout
samt Struktur für eine Menüsteuerung und ein Hilfesystem.
SYNCHRON hat dies mittlerweile um wichtige
Funktionen zur Verwaltung und Steuerung, wie z.B. der Websessions und dem projektübergreifenden Datenaustausch,
ergänzt.
Als Applikationsserver setzt SYNCHRON den Websphere
Application Server auf System i ein, der in der Express-Edition Bestandteil von OS/400 ist und dadurch keine
zusätzlichen Kosten verursacht.
Das Pilotprojekt
Nachdem das Fundament innerhalb weniger Wochen
gelegt war, gab es den Kick-Off zum Pilotprojekt.
Die Aufgabe: Eine neue Software für die 60 eingesetzten
Heizöl-Tankfahrzeuge der SCHARR WÄRME GmbH & Co.
KG, mit ca.11,50% Markanteil in Baden Württemberg und über 140.000 Kunden Marktführer im Heizölvertrieb in
Südwest-Deutschland.
SCHARR WÄRME konnte bisher die Öl-Rechnung erst
stellen, nachdem der Lieferschein in der Stuttgarter Zentrale
eingegangen war. Jetzt kann man vor Ort beim Kunden – dank mobiler Terminals in jedem Tankwagen – online via
UMTS per EGL-Anwendung die exakte Liefermenge in den
Auftrag überführen und direkt die Rechnung ausdrucken.
In der Zentrale entfällt somit weitgehend der manuelle
Dateneingabe-Aufwand und die Rechnung ist unmittelbar
nach Lieferung beim Kunden.
Nur 4 Monate dauerte es, bis Herr Fridrich, der Leiter für Anwendungsentwicklung und –beratung bei SYNCHRON,
die erste neue EGL-Anwendung für den produktiven Einsatz
freigeben konnte.
Dies gelang vor allem deshalb in so kurzer Zeit, weil sich
mit EGL die vorhandene System i Datenbank und Funktionen
der RPG-Anwendung in die Neu-Entwicklung integrieren
ließen.
Aufgrund des erfolgreichen Pilotprojekts entschied man
sich bei SYNCHRON, dass künftig Neu-Entwicklungen nur
noch in EGL implementiert werden. Als Nächstes steht
beispielsweise an: Eine Online-Anbindung für die derzeit
135 Autogas-Tankstellen, die von der Friedrich Scharr KG
im Agenturverhältnis betrieben werden.
Nutzen und Vorteile
- Der Umstieg auf EGL gelang den Entwicklern schnell
und einfach.
- Die stabile und bewährte Betriebssystemplattform ließ sich bestmöglich mit einer modernen Entwicklungsumgebung
kombinieren.
- Der erste Schritt in die Unabhängigkeit von Plattform
und endgültiger Sprache wurde gemacht.
- Die Nutzung von Standards, Vorlagen und des Frameworks
sparte Zeit und Geld.
- Die Seiten lassen sich einfach und schön gestalten
(CSS).
- Die Copy & Paste-Funktionalität mit Code-Snippets
beschleunigt und standardisiert den Entwicklungsprozess.
- Die Anwendung ist nun für den Anwender wesentlich
attraktiver und für den Entwickler leicht wartbar.
- WebServices lassen sich einfach aus der RPGAnwendung
bereitstellen und von dort konsumieren.
Und der Kunde sagt
„Attraktivität, dezentrale Lösung, einfache Websiteerstellung
und Integration von Webservices – dieses
Gesamtpaket hat uns wirklich überzeugt. Wir werden
deshalb mittelfristig unsere bestehenden Applikationen
ablösen und durch Neuentwicklungen ersetzen.
Mit dem Partner PKS an unserer Seite wussten wir uns
allzeit kompetent unterstützt und konnten den Vorteil
eines lokalen Partners hier in Baden-Württemberg
optimal ausschöpfen.“
Markus Fridrich
Leiter Anwendungsentwicklung und -beratung,
SYNCHRON Gesellschaft für betriebswirtschaftliche
Beratung |