Referenzbericht

Wie Patienten trotz Austausch unternehmens- kritischer Kernsysteme durchgängig optimalen Service erfahren.

Beim Austausch eines ERP Systems ist es wichtig, den passenden Partner an der Seite zu wissen. Mit PKS haben wir den richtigen Partner gefunden – zuverlässig, kompetent und flexibel.

Peter MartinLeiter ERP DevelopmentGalenica AG

  Das Unternehmen

Galexis gilt als zentrale Drehscheibe der Gesundheits- und Pharmabranche in der Schweiz. Kontinuierlich baut Galexis sein Sortiment und Leistungsangebot aus und engagieren sich für die Fortbildung und die Zusammenarbeit von Fachpersonen in der Schweiz.

  Rückblick und aktuelle Herausforderungen

Aufgrund der komplexen Unternehmensstruktur sind durchgängige Prozesse und einheitliche IT-Systeme von besonderer Bedeutung. Galenica hat sich daher dazu entschlossen, auf SAP umzusteigen. Dadurch sind eine Vielzahl von Legacy-Anwendungen auf Sicht obsolet und müssen möglichst vollständig und störungsfrei auf SAP umgestellt werden.

Die Galexis Kernapplikation IBS (ERP) ist eine IBM i basierte Logistikanwendung und wird inhouse seit vielen Jahren entwickelt und betrieben. Auch diese Anwendung soll durch SAP ersetzt werden. Im Partnerunternehmen Alloga (Pharmalogistik) ist das SAP-Projekt bereits früher gestartet; für Galexis sind bis zum Frühjahr 2021 bereits viele Vorarbeiten vollzogen.

Die Herausforderungen bei solch einer Anwendungsmigration liegen auf der Hand: Einerseits muss IBS für den erforderlichen stufenweisen Umstieg auf SAP vom IBM i Entwicklerteam angepasst werden. Andererseits sind aufgrund der strategischen Ausrichtung hin zu SAP die notwendigen IBM i Entwicklerressourcen nur noch begrenzt vorhanden.

Daher suchte das Management von Galexis einen Partner, der in der Lage ist, das IBM i Team zu entlasten, Entwicklungsarbeiten zu übernehmen und den zeitlichen und inhaltlichen Umstieg auf SAP abzusichern.

  Die drängenden Fragen liegen auf der Hand:

Wie lässt sich der Umstieg auf SAP konsequent durchziehen, ohne dass Kosten und Zeitplanungen aus dem Ruder laufen?

Wie kann das interne IBM i Team unterstützt werden, ohne interne Mitarbeiter im Projekt zu verheizen, damit deren fachliches Know-how und Prozesswissen auch im Aufbau der Neusysteme nutzbar ist?

Von welchen Projekterfahrungen aus SAP-Umstiegen kann Galexis profitieren, um offensichtliche Gefahren oder Stolperfallen frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können?

 

 

 

 

  Die Lösung: Mit Transparenz im Ist-System & kompetentem Team zum Ziel gelangen

In PKS fand Galexis einen erfahrenen Entwicklungspartner, der bereits andere Kunden im selben Projektvorgehen erfolgreich zum Ziel geholfen hat. PKS war in der Lage, durch ein kleines Team von nur 3 Experten das Migrationsprojekte zu verbessern. Außerdem war die schnelle Verfügbarkeit von spezialisierten IBM i Entwicklerressourcen hilfreich, da sie das unternehmenskritische IBM i System bis zum Zeitpunkt des finalen Cutover durchgängig funktionsfähig hielten oder aufrechterhielten. Und auch die trotz Ablösung unumgänglichen fachlichen Erweiterungen waren mit dem schlagkräftigen Team realisierbar.

PKS punktet beim Kunden mit Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit gepaart mit hohem Know-how Standard und erbringt seine Leistungen remote sowie bei Bedarf auch vor Ort. Ein eigens eingesetzter PKS-Projektverantwortlicher entlastet zudem die Galexis Mitarbeiter administrativ und organisatorisch.

Die Pilotphase fand im Sommer 2021 statt und ging nahtlos in den RampUp über. Heute (Stand Q4 2022) befindet wir uns in Phase 3 und arbeiten intensiv an unterschiedlichsten Themen, wie z.B.:

  • Webservice Schnittstelle zur Preisabfrage inkl. Performance Optimierung und Skalierbarkeit
  • Entwicklung einer Parcel Schnittstelle
  • Analysen zur Feldverwendung (Business Partner sowie Material Schnittstelle)
  • Entwicklung der Tourenstamm sowie der Arikelstamm Schnittstelle für die Anbindung an SAP
  • Entwicklung eines generischen RFC Service für Schnittstellen wie z.B. „Abfrage Einkaufs Preis
     

Zum Einsatz kommt außerdem das Tool eXplain aus dem Hause PKS. Mit eXplain werden die gewachsenen und umfangreichen RPG-Sourcecodes vollständig in einer modernen Eclipse-Umgebung visualisiert, wodurch sowohl fachliche Abläufe als auch technische Zusammenhänge direkt in der Entwicklungsumgebung sichtbar werden. Dadurch gelingt es den PKS-Entwicklern sehr schnell den Ist-Zustand zu erfassen und produktiv mitzuarbeiten. Gleichzeitig weist eXplain Problemstellen und Unsauberkeiten im Code auf und liefert somit die Grundlage für fortlaufendes Housekeeping und Optimierung. Dadurch werden teure und nur begrenzt verfügbare Entwicklerressourcen geschont und können sich auf die neuen Anforderungen im SAP-Kontext fokussieren sowie dieses optimal an das Bestandssystem andocken.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Galenica / PKS Entwickler Team, sowie auf Management Ebene, erleben wir als sehr gut und produktiv. Die Umstellung auf SAP ist ein großes und komplexes Projekt, bei dem die PKS auf langjähriges Know-how zurückgreift. Mit Hilfe der sehr kompetenten und kooperativen Kollegen von Galenica, kann die PKS optimal unterstützen und Lösungen bauen, die den Bedarf von Galenica voll abdecken.

Stephan Urban Head of IBM i Software Solutions NordPKS Software GmbH

  Die Vorteile der Individualentwicklung auf IBM i (AS/400) und dem Partnering mit PKS

Lösung des akuten Ressourcenengpasses im Bereich RPG und Sicherstellung der Handlungsfähigkeit für die Anforderungen aus dem Fachbereich während des Umstiegs auf SAP.

Materialisierung des Wissens über das Bestandssystem unter Zuhilfenahme von eXplain.

Flexible Vertragsgestaltung mit Möglichkeit der Anpassung an Bedarf und Dynamik aufgrund der SAP-Migration.

Gewährleistung für die gewohnte Performance und Funktionalität im IBM i System (AS/400), um die Kunden gewohnt stabil und performant zu bedienen.

Zugriff auf PKS Know-how aus anderen SAP-Migrationen in Bezug auf Schnittstellenmanagement, Cutover-Strategien und Performance-Anforderungen.